Leitfaden zur Speicherung eines Filmes

Mit freundlicher Unterstützung von Philipp Peißen und www.videorodeo-essen.de

 

Dieser Leitfaden soll Dir einen kurzen Überblick zu den Formaten und zur Speicherung eines Filmes helfen.

Fragen an: info@kurz-stumm-filmfestival.de

 

Nimm Dir Zeit, um Deinen Film in bestmöglicher Qualität zu speichern.

 

 

Bitte beachte diese Punkte:
  1. Wir akzeptieren grundsätzlich alle gängigen Auflösungen (SD, HD, 2K, 4K). Abgeben solltest Du aber nur die Auflösung, in der Du Deinen Film gedreht hast. Das nachträgliche Hochskalieren bringt keinen Qualitätsgewinn.
  2. Du solltest den Film in jedem Fall, in der Bildfrequenz (fps) exportieren, in der Du das Rohmaterial aufgenommen hast. Z. B. 24p, 25p oder 30p. Davon solltest Du nur abweichen, wenn Du weist, was Du tust.
  3. An der Datenrate (teilweise auch Bit rate genannt) solltest Du nicht sparen. 25.000 - 50.000 kbit/s dürfen es schon sein.
  4. Exportiere Deinen Film mit einer Audio-Abtastfrequenz von 48 kHz (96 kHz gehen auch klar). Die Audio-Datenrate solltest Du auf mindestens 320 kbit/s einstellen. Benutze am besten einen verlustfreien Audiocodec, z. B. PCM, AIFF oder WAV.
  5. Exportiere Deinen Film mit „H.264” oder „422 ProRes HQ” codiert, in einem .mov oder .mp4 Container. Alle gängigen Schnittprogramme können mindesten eines der Codecs.
  6. Wenn Du alles richtig gemacht hast, dann wird Deine Film-Datei sehr groß sein; das ist ein gutes Zeichen. Eine 5 Minuten ProRes Datei kann locker 5 GB schwer werden.
  7. Grundsätzlich solltest Du Deinen Film niemals nach dem Exportieren noch einmal umwandeln, um unsere Vorgaben zu erfüllen! Sinnvoll ist es nur, dies aus dem Projekt in Deinem Schnittprogramm herauszumachen. Wenn Du, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr an das ursprüngliche Schnittprojekt dran kommst, dann gib uns die größte Datei ab, die Du finden kannst.

     

 

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Simone Bury